Für Mendelssohns Variations sérieuses op. 54, d-moll, komponiert 1842, ging es dann zum modernen Flügel in der Burgkapelle, da ihnen der Hammerflügel weder vom Tonumfang noch klanglich angemessen war. Hier kam Frau Schachtschneider ganze pianistische Kunstfertigkeit zum Tragen, deutlich war das Thema durch alle Variationen durchzuhören, ob weit auseinander oder eng geführt, ob langsam oder mit rasanter Geschwindgkeit. Es schien, als seien technische Probleme der Künstlerin ein Fremdwort. Riesige Sprünge, die eine große Treffsicherheit der ausführenden Künstlerin voraussetzen, wechseln sich ab mit schnellsten Repetitionen, „choralische Einfachheit“ mit schnellsten Läufen, Staccati und Sprüngen.
— Rotraud von Stromer-Baumbauer, Kritik nach einem Klavierrezital auf Burg Grünsberg bei Altdorf, 15.4.18
Die Besucher waren begeistert von der musikalischen Darbietung. Frau Schachtschneider überzeugt durch ihre präzise Technik, gepaart mit einem harmonischen Fluss, der sich in jedem ihrer aufgeführten Werke widerspiegelt. Insgesamt ein Kulturgenuss allererster Güte. Man spürt, dass Liszt und Schubert zu ihren Herzenskomponisten gehören. Einen herzlichen Dank für die großartige Darbietung.
— Daniel Tapp, Weikersheim, 2017
Erinnern sich an das zauberhafte Klavierkonzert von Lisa Maria Schachtschneider..
— monatlicher Newsletter der Berliner Kultur-Bar-Galerie „NOYMAN MILLER“ (heute "Zig Zag Jazz Club Berlin"), am 16.01.2012
Ausgezeichnet; auf höchst anspruchsvollem Niveau!...Schachtschneider hatte mit einem pianistischem Feuerwerk geglänzt.
— Mainpost, Würzburg: Aus der Konzertkritik eines Klavierabends in der Serie „Walle goes Classic“ 20.01.2010
Impulsiv und mit markantem Anschlag gestaltete Lisa Maria Schachtschneider aus Würzburg den ersten Satz der Rachmaninoff-Sonate b-moll opus 36, mit eindrucksvoller Emotionalität.
— Rudolf Wesner, Mühlacker Tagesblatt, Anlässlich des Abschlusskonzertes eines Meisterkurses mit Prof. Glemser im Kloster Maulbronn am 8.9.07
Ihre Deutung des zweiten und dritten Satzes der vierten Sonate von Prokofieff überzeugte durch klangliche Balancierung und architektonische Strenge.
— Anlässlich eines Konzertes im Rahmen der „Russischen Klavierakademie“ in Murrhardt 2005
..ihr Talent und vor allem ihre Ausdrucksstärke stellte sie ...in der Sonate op. 110 As-Dur von Ludwig van Beethoven eindrucksvoll unter Beweis.
— Sabinje Henrichs, Anlässlich eines Klavierrecitals in Falkenstein im Taunus 2005
Mit viel wohl dosiertem Pathos und Ausdruck, gemischt mit fein perlenden Läufen, gefiel Lisa Maria Schachtschneider mit Dimitri Schostakowitschs gleichfalls romantisch verträumten „Sechs Präludien aus op. 34“.
— Thomas Nytsch, Anlässlich eines Konzertes im Steingraeberhaus Bayreuth 2004
..und Lisa Maria Schachtschneider löst mit ihrer furios-virtuosen, dabei nie in blanke Vordergründigkeit abgleitenden Aufführung des Faust-Walzers von Liszt wahre Begeisterungsstürme aus..
— Wolfgang G.P.Heinsch, Pegnitz Zeitung, Anlässlich eines Konzertes im Blindeninstitut Rückersdorf am 19.11.03
..entfaltete sie funkelndes, ja durchaus beschwingtes Spiel. Den melodischen Mittelteil gestaltete sie mit besonderer Empfindungskraft leicht und duftig.
— Mühlacker Tagesblatt, Anlässlich eines Konzertes im Rahmen der Klosterkonzerte Maulbronn am 23.6.03
Mit zupackender Virtuosität mutierte die zierliche Künstlerin am Flügel zur Tastentiegerin, verzwickte Rhythmen und irrlichternde Läufe wie selbstverständlich meisternd
— Fürther Nachrichten, Anlässlich eines Preisträgerkonzertes zur Verleihung des „Leonhard und Ida Wolf Gedächtnispreises“ am 14.5.03
..Lisa Maria Schachtschneider glänzte...durch eine klug disponierte Dynamik und einem blendendes pianistischen Feuerwerk..
— Anlässlich einer Soiree in der Kulturscheune Schnaittach am 17.9.02